Hunde und deren Liebe zum Schnee

Hunde und deren Liebe zum Schnee

Die meisten Hunde vergessen bei Schneefall Ihre gute Erziehung und tollen herum wie kleine Kinder. Mit Vollgas in die eine Richtung, dann wieder zurück, dort ein mal die Schnauze ganz tief in den Schnee stecken oder die Schneeflocken zu fangen. Sie wälzen sich im Schnee, fressen diesen, buddeln Löcher oder bellen Schneemänner an. Pablo ist auch völlig außer sich, sobald der erste Schnee fällt und rennt wie verrückt hin und her oder versucht Schneebällen hinterher zu jagen.

Warum lieben Hunde den Schnee so sehr?

Ein Grund wird sein, dass es sich um etwas Ungewöhnliches handelt. Die Hunde sowie wir Menschen sind das Aussehen der Natur und unserer Umwelt mit den Farben gewohnt, wie Sie bis zum ersten Schnee sind. Doch einmal fällt der erste Schnee und alles wirkt verändert. Alles erscheint in weiß und glitzer, was auch in den meisten Menschen ein freudiges Gefühl auslöst. Ich freue mich auch immer sehr über den ersten Schnee, denn auch uns Menschen bietet der Schnee viele Spielmöglichkeiten uns wieder jung zu fühlen. Hunde aus nördlichen Ländern hingegen sind den Schnee gwohnt und lassen sich von diesem nicht unbedingt beeindrucken. Auch Pablo gewöhnt sich irgendwann an den Schnee und rennt nicht immer direkt los.

Ein weiterer Grund liegt in dem Wolferbe unserer Hunde. Für Wölfe bedeutet die mit Schnee bedeckte Umwelt eine einfachere Nahrungssuche. Spuren können ebenfalls gesehen und verfolgt werden, wodurch der Wolf seinHaare zwischen den Ballen kürzene Beute schneller finden kann. Auch sind seine Beutetiere im Winter geschwächt und können nicht so schnell reagieren, weshalb der Woilf es auch hier einfacher hat.

Chihuahua Schnee, Hund Schnee

Auf was sollte man achten beim Hund im Schnee?

Der Hund sollte keinsfalls frieren. Vermeiden Sie, dass der Hund lange im Schnee sitzt oder sich eben dort nicht ausreichend bewegt. Ob ein Hund schneller oder langsamer friert, hängt von der jeweiligen Rasse ab. Hunde halten sich heute immer mehr in den geheizten Wohnungen auf, weshalb sie oft keine dichte Unterwolle mehr bilden.

Richtige Kleidung

Bei vielen Hunden wie beispielsweise dem Chihuahua ist es sinnvoll dem Hund einen Mantel* anzuziehen. Unabhängig von der Größe können alle Hunde frieren. Dies liegt individuell an jedem Hund und verschiedenen Faktoren wie der Fellänge oder der Dichte des Unterfells.

Pfotenplege

Auch sollte sich um die richtige Pfotenpflege gekümmert werden. Zuerst ein mal sollten die Haare zwischen den Pfoten gekürzt werden, dass hier keine Vereisungen oder Eisverklumpungen entstehen. Ebenfalls sollten die Pfoten vor dem Streusalz und der Kälte geschützt werden durch Pfotenbalsam* oder Vaseline. Achten Sie hier aber darauf, dass der Hund diese nicht abeschleckt, da dies zu Durchfall führen kann.

Vermieden werden sollten generell Strecken, auf welchen viel Salz gestreut wurde. Reinigen Sie die Pfoten gründlich nach jedem Spaziergang, denn das Salz greift nicht nur die Pfoten an, sondern eben schleckt der Hund dieses auch ab oder verteilt es durch Kratzen am ganzen Körper.

Hund sollte keinen Schnee fressen

Es sollte möglichst verhindert werden, dass der Hund Schnee isst. hierdurch können Bauchschmerzen entstehen oder es kann sogar eine Magenschleimhaut-Entzündung hervorgerufen werden.

Hundeschuhe

Hat der Hund sehr große Probleme und alles zuvor genannte zeigt keine Wirkung, können dem Hund auch Hundeschuhe* angezogen werden. Dies kann jedoch eine lange Eingewöhnungsphase mit sich bringen, da die meisten Hunde solche Schuhe gar nicht mögen.

Hund vor dem Auskühlen schützen

Hierfür kann wie oben bereits beschrieben, ein Hundemantel* Beihilfe schaffen. Jedoch sollten Sie auch zu lange Spaziergänge vermeiden, wenn Sie merken, dass ihrem Hund kalt ist. Spaziergänge müssen nicht generell verkürzt werden, jedoch sollten sie zügig gehen, um das Auskühlen des Chihuahuas zu vermeiden und es soll auch intensiv auf das Wohlsein des Hundes geachtet werden. Auch sollten Sie keinesfalls lange ohne Bewegung stehen bleiben. Hunde können sich genau wie Menschen erkälten. Gerade in den kalten Zeiten kommt es oft zu Atemwegsinfekten – wie bei Pablo eben auch sehr oft.

Hund vor der Heizungsluft schützen

Chihuahua und Mensch sind im Winter meistens der trockenen Heizungsluft ausgesetzt, wodurch die Hunde noch anfälliger für Krankheiten werden. Daher ist es zu empfehlen einen Luftbefeuchter* aufzustellen, um die Schleimhäute von Hund und Mensch zu schonen. Dies tun wir ebenfalls und seither haben sich Pablos Atemwegsinfekte verringert und auch wir wachen nicht mehr mit Halsweh auf.

Erhöhter Energiebedarf der Chihuahuas im Winter

Der Organismus der Tier braucht bei Kälte mehr Energie als sonst üblich, um den Temperaturhaushalt aufrecht zu erhalten. Daher kann und sollte die Tagesration der Hunde erhöht werden, um diesen Energiebedarf zu decken.

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